Auch Lüchow-Dannenberg ist dabei!

Torben Klages, BILÜDA, Marianne Neugebauer und Anton Jaekel vom Kampagnen-Büro

(Mo., 08.10.18/AJ) Am Freitag, den 5. Oktober lud die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg zu einer Informationsveranstaltung über Schacht KONRAD, die ASSE und den Anti-Atom-Treck ein. Um den Anti-Atom-Treck in einen größeren Zusammenhang zu setzen, erläuterten Marianne Neugebauer und Thomas Erbe den ein Dutzend Interessierten die massiven Probleme der beiden Atommülllager – Schacht KONRAD entspricht nicht dem heutigen Stand der Wissenschaft und muss aufgegeben werden. Und bei der ASSE muss die Rückholung des Atommülls beschleunigt werden.

Bei Schacht KONRAD  sind schon jetzt mehrere Milliarden Euro in ein Projekt „versenkt“ worden, das Projekt augenfällig immer sinnloser wird. Stattdessen müssen die vorhandenen Ressourcen müssen auf die schnellstmögliche und sichere Rückholung des Atommülls aus der ASSE konzentriert werden. Verantwortlich für beide Anlagen ist die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). Zudem wurde die deutschlandweite Relevanz des Anti-Atom-Trecks deutlich, denn die BGE als Betreiber plant aktuell für Schacht KONRAD ein Bereitstellungslager, das in 150 km bis 200 km Entfernung des Schachts entstehen soll.

Im Anschluss stellte Anton Jaekel die bisherigen Planungen zum Anti-Atom-Treck vor. Während der Veranstaltung wurden die vielfältigen Herausforderungen deutlich, vor denen viele regionale Anti-Atom-Bündnisse stehen. Im Anschluss an die Veranstaltung nahmen die Teilnehmer Flyer und Plakate für die Mobilisierung für den Anti-Atom-Treck mit. Torben Klages von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg kündigte zudem an, dass die BI Lüchow-Dannenberg einen Bus für 25 Personen, inklusive Fahrräder, zum Anti-Atom-Treck organisieren wird.